Alte Heizung raus: Moderne Heiztechnik für die Zukunft

Wenn Sie eine Immobilie mit „alter Heizungsanlage“ kaufen möchten, sollten Sie die Modernisierung der Heizungsanlage von Anfang an in Ihr Budget einplanen. Die „Neue“ hilft Ihnen, Kohlendioxidemissionen zu reduzieren, Heizkosten zu sparen und steigert in jedem Fall den Wert Ihrer Immobilie. Bei einigen modernen Heiztechnologien müssen Sie mit höheren Investitionskosten rechnen als bei einem herkömmlichen Heizkessel auf fossiler Basis. Klimafreundliche Heizsysteme mit erneuerbaren Energiequellen lohnen sich jedoch langfristig – auch dank öffentlicher Förderungen und den geringeren Zusatzsteuern für CO₂-Emissionen.

Lassen Sie sich rechtzeitig von einem kompetenten Berater beraten, damit Sie sich in Ruhe für das richtige System entscheiden können. Informieren Sie sich über Fördermittel zur Optimierung der Heizungsanlage oder zum Austausch der Heizungsanlage selbst und informieren Sie sich ausreichend. Die eigene Energiewende wird durch Zuschüsse des Bundes, der Länder und teilweise der Kommunen finanziell unterstützt. Mitunter ist sogar eine Kombination verschiedener Förderprogramme möglich.

Das Austauschen der alten Heizung verringert Ihren Energieverbrauch extrem.

Wie Sie eine “alte” Heizung erkennen

Ein Kessel gilt nach 15-20 Betriebsjahren als alt und reif für eine Modernisierung. Das Alter Ihrer Gas- oder Ölheizung können Sie anhand des Typenschilds feststellen, das direkt am Heizkessel angebracht ist und Auskunft über Hersteller, Leistung und Baujahr gibt.

Das Alter Ihres Heizkessels lässt sich in der Regel auch anhand Ihres Schornsteinfegerberichts feststellen. Dieser enthält zusätzliche Informationen, die bei der Beurteilung des Kessels helfen: Dies betrifft seine Leistung und in den meisten Fällen die Abgasverlustwerte.

Aber auch wenn Ihr Heizkessel das Ende seiner Nutzungsdauer noch nicht erreicht hat, wird es immer wichtiger und sinnvoller, über einen „Neuen“ nachzudenken und wie Sie erneuerbare Energien einbinden oder auf erneuerbare Energien umstellen können.

Checkliste: Wann ist ein Kesseltausch sinnvoll

Die folgende Checkliste zeigt Ihnen die dringendsten Gründe für einen Kesseltausch auf:

  • Ist Ihre Gas- oder Ölheizung oft defekt oder fällt aus? Wägen Sie die Kosten für Reparaturen gegen die einer Neuanschaffung und Umstellung auf erneuerbare Energien ab.
  • Ihr Energieverbrauch ist extrem hoch: Sie verbrauchen mehr als 200 kWh bzw. 20 m³ Erdgas oder 20 Liter Heizöl pro m² Wohnfläche im Jahr? Dann ist Ihre Gas- oder Ölheizung unwirtschaftlich und verbraucht – bei zu geringer Wirkung – zu viel Brennstoff.
  • Die Heizungsanlage ist älter als 15 Jahre.
  • In Ihrem Heizungskeller ist es wärmer als 22 °C.
  • Heizkessel und Heizungsrohre sind schlecht isoliert: So geht viel Wärme verloren.
  • Sie wünschen sich mehr Komfort, möchten die Heizung besser an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen oder sie sogar per Smartphone steuern.
  • Sie nutzen noch fossile Brennstoffe, möchten aber auf erneuerbare Energien umsteigen.
  • Sie möchten der Umwelt etwas Gutes tun und zum Klimaschutz beitragen.

Beim Austausch des Heizkessels können Sie mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen Ihre gesamte Heizungsanlage fit für die Zukunft machen.

Aber: Zur Heizungsoptimierung gehören noch weitere Maßnahmen, wie der hydraulische Abgleich und ggf. das Erneuern einzelner Heizkörper, das Isolieren von Heizungsrohren, sowie der Austausch veralteter Pumpen gegen Hocheffizienzpumpen. Sinnvoll ist es auch, die gesamte Heizungs- und Trinkwassertechnik auf ihre Zukunftsfähigkeit prüfen zu lassen.

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